Veröffentlicht am 25. November 2007 in Grafik & Layout

… is what you never will get!

Diese, unter Usern weit verbreitete Verballhornung des eigentlich gemeinten: "WYSIWYGWhat You See Is What You Get" kommt natürlich nicht von ungefähr…

In den Anfängen der Computerei, zu Zeiten von MS DOS, war die Aussage, "was Du hier siehst, ist genau das, was auch dort dargestellt wird" noch weithin ein Wunschtraum. Mit der Einführung von Windows kam die Entwicklung schon deutlich näher ran; mit der Einführung des World Wide Web und der Erfindung von HTTP (Hyper Text Transfer Protocol) im Jahre 1990, bewegte sich jedoch einiges wieder in die andere Richtung:

HTTP-Code ist naturgemäß weit davon entfernt, das Dargestellte schon während der Eingabe so anzuzeigen, wie es später online dargestellt wird. Dies liegt natürlich zum einen an den unterschiedlichen Browsern (jeder Browser interpretiert den Code auf seine Weise), aber v.a. auch an den Editoren (also den Programmen, mit denen der Code geschrieben wird). Und da sind wir dann wieder bei WYSIWYG! So genannte WYSIWYG-Editoren behaupten von sich (natürlich tun dies nicht die Editoren selbst, sondern die Autoren der Editoren), dass sie die

Wirklichkeit

darstellen und genau das zeigen, was nachher in jedem Browser auch für jeden User zu sehen ist! W e i t  gefehlt! Die allerwenigsten tun dies!

Mit WysiwygPro 3 ist jetzt aber eine Version eines Editors auf dem Markt, die meines Erachtens nach zum ersten Mal den Namen auch wirklich verdient! Nicht nur, dass die Darstellung ordentlich vorausgesehen werden kann; auch die Formatierungsmöglichkeiten sind auf der Höhe der Zeit und an die verfügbare Standard-Software (wie z.B. Microsoft Word) angeglichen.

Nach fast 20 Jahren Internet ist das doch schon mal ein Fortschritt!