Veröffentlicht am 21. November 2010 in Allgemein & Aktuell, Bilder & Mehr, Grafik & Layout

Was hat das alte chinesische Legespiel Tangram nun mit Webdesign, Gestaltung und Kommunikation zu tun? Gute Frage! Zunächst natürlich nichts oder nicht viel; auf den zweiten Blick jedoch einiges …

 

Vielleicht hilft uns dies weiter: Der Legende nach beauftragte ein Mönch einst seinen Schüler, zu reisen, um die Essenz der vielfältigen Schönheit der Welt auf nur eine Keramiktafel zu malen. Unglücklicherweise zerbrach die Tafel in sieben Teile, und der Schüler konnte sie nicht mehr zu einem Viereck zusammenlegen. Er versuchte es tagelang. Unendlich viele Muster und Bilder entstanden. Am Ende verstand der Schüler: Er muss nicht in die Welt hinaus reisen. Er kann die Schönheit und Vielfalt der Welt ganz einfach in den sieben Teilen der zerbrochenen Tafel wiederfinden.

 

Ähnlich wie der Schüler können auch wir die sieben Teile des Tangram nutzen, um uns die Schönheit und Vielfalt der Welt "nachzubauen". Die einfachen, geometrischen Grundformen Dreieck, Quadrat und Parallelogramm sind ideal geeignet, um vieles und vielfältiges darzustellen, sie eignen sich zum Experimentieren und Ausprobieren und liefern immer wieder erstaunliche und interessante Ergebnisse, die sich z.B. für die Gestaltung von grafischem Material eignen oder als Grundlage für ein Webdesign dienen können. Kurzum, das Spiel mit dem kleinen Puzzle hilft unserer gestalterischen Fantasie auf die Sprünge – und wenn nicht, dann bietet es zumindest eine gewisse Ablenkung im Büro-Alltag … mir jedenfalls haben die sieben Holzteile auf meinem Schreibtisch geholfen, die zündende Idee zu meinem kleinen Folder zu finden, in welchem ich mein Angebotsspektrum vorstelle … das nenne ich doch mal spielerisch die Arbeit erledigen!