IN EIGENER REGIE wird volljährig!

Das Förderprogramm für Jugendmediengruppen in Bayern startet in seinen 18. Förderzeitraum. Am 7. und 8. März 2009 werden in der Kath. Hochschule Eichstätt/Ingolstadt die Beiträge in den Bereichen Audio, Video und Multimedia vorgestellt.

IN EIGENER REGIE ist eine Gemeinschaftsinitiative der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis. Ziel des Projektes ist es, Jugendliche in ganz Bayern zur aktiven Auseinandersetzung mit Medien zu ermuntern und  Jugendmediengruppen zu unterstützen.

Gefördert werden die Mediengruppen dabei nicht nur mit Geld- und Sachmitteln, sondern auch durch die Fachberater und Fachberaterinnen für Medienpädagogik in den bayerischen Regierungsbezirken. Das För­derprogramm existiert seit 1991. IN EIGENER REGIE ist in dieser Form einzigartig in Deutschland und eines der wenigen flächendeckenden medienpädagogischen Projekte, das Impulse für die Medienarbeit in ganz Bayern gibt.

Jugendmediengruppen aus Bayern, deren Mitglieder nicht älter als 26 Jahre sind, können im Rahmen des Förderprojektes  Sachmittelzuschüsse bis zu einer Höhe von 4.000 EUR beantragen. Gefördert werden selbstbestimmte Medienprojekte junger Leute, die aufgrund eigener Erfahrungen und Interessen ent­standen sind. Von der Förderung ausgeschlossen sind professionell oder kommerziell arbeitende Gruppen. Im Jahr 2008 wurden neun Audio-, 13 Video- und fünf Multimedia-Produktionen gefördert.

Die geförderten Produktionen werden jedes Jahr im Rahmen einer Abschlusspräsentation vorgeführt und diskutiert; in diesem Jahr in Eichstätt an der Katholischen Hochschule Eichstätt-Ingolstadt. 

Schon wieder ein Pinguin in der Wüste

Ende Mai findet in Würzburg, genauer gesagt im Mainfrankenpark bei Würzburg, die JuFinale statt. Wie der Titel andeutet, handelt es sich um den Abschluß des Jugendfilmfestivals, welches alle zwei Jahre vom JFF – dem Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis und dem Bayerischen Jugendring veranstaltet wird. Die finale Veranstaltung präsentiert die Ergebisse und Gewinner der regionalen Jugendfilmfeste. In den sieben bayerischen Regierungsbezirken und zusätzlich in München finden diese Filmfeste schon seit Jahren statt. Die JuFinale (sie ist ausdrücklich weiblich; das kommt von der Jugend und nicht vom sächlichen Finale!) bildet somit den landesweiten Wettbewerb, gespeist von den bezirksregionalen Beiträgen.

Diese landesweite und somit recht mächtige Bedeutung der Veranstaltung hat die Macher dazu verführt, die Plakate noch etwas markanter gestalten zu wollen und mit schierer Größe der Bedeutung Rechnung zu tragen – somit entstand der Wunsch, aus den Bezirksplakaten, die durchweg in DIN A 1 gestaltet waren, nun Landesplakate in DIN A 0 zu machen. Das freut natürlich den Grafiker in mir, sind doch größere Plakate auch wirkungsvoller und stellen somit auch meine Wenigkeit deutlicher heraus. Aber: größere Plakate brauchen auch größeren Inhalt und vor allem viel viel mehr Speicherplatz! Gut, der Speicherplatz ist in Zeiten der Terrabyte-Festplatten weniger das Problem, aber der Inhalt: der bereits bis auf’s Äußerste vergrößerte Pinguin vom DIN A 1 Plakat ist leider für DIN A 0 nicht mehr zu gebrauchen, sofern er in verhältnismäßig gleicher Größe in Erscheinung treten soll. Es muß also ein neuer her, der mit höherer Auflösung zur Verfügung steht.

Zum Glück gibt es fotolia.de. Auf dieser Fotoplattform findet sich alles, was das Bilder-Herz begehrt – und nach etwas geduldiger Suche war er gefunden: der hochaufgelöste, große Pinguin in ähnlicher Haltung als Ersatz für den "pixeligen" kleinen Bruder. Ist er nicht schön, mit seiner stolz-geschwellten Brust! Er wird sich sicherlich gut machen auf dem neuen, großen Plakat! Wenn’s fertig ist, wird’s natürlich hier zu sehen sein.

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