Veröffentlicht am 1. Mai 2011 in Essen & Trinken

Nein, das ist kein neuer Roman von Robert Ludlum (Bourne-Identität), sondern der Versuch, das allzu oft als viel zu aufwendig bezeichnete Gericht aus dem nördlichen Italien mal von einer anderen Seite aus zu betrachten: nämlich aus der Sicht der Wirksamkeit!

Effizienz "ist ein Maß für ein Ergebnis unter Berücksichtigung der eingesetzten Mittel" (Wikipedia). Wenn ich also einen herrlich duftenden, würzig-cremigen und äußerst schmackhaften Risotto vor mir stehen habe, dazu ein Glas wohltemperierten Weißwein – zum Beispiel aus der Lombardei, der oftmals noch sehr verkannten, nichts desto Trotz aber sehr auf Qualität bedachten Weinregion und gleichzeitig heimlichen Heimat der Risotti – dann kann ich mit Fug und Recht von einer sehr effizienten Speise sprechen, weil der Aufwand in Relation zur Wirkung und zum Nutzen dieses herrlich feinen Gerichts dann doch sehr gering ist.

Dass die Zubereitung der verschiedensten Risotti nun wirklich keine Hexerei ist, dass man auch nicht stundenlang am Herd steht und ewig rühren muss, um am Ende ein wirklich tolles Ergebnis zu erzielen, möchte ich bei meinem Kochkurs am 29. Mai unter Beweis stellen. Noch gibt es die Möglichkeit, sich anzumelden – ich würde mich über rege Beteiligung sehr freuen …