Veröffentlicht am 7. August 2013

Hinter diesem etwas sperrigen Titel verbirgt sich eine Initiative des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis. Sie setzt sich aus drei, miteinander verzahnten Bausteinen zusammen:

  1. Im Rahmen des Vorhabens werden bundesweit Modellprojekte aus einem Mittelpool unterstützt, wodurch in zwei Förderzeiträumen (2012/2013 und 2013/2014) eine Auswahl von insgesamt ca. 20 innovativen Kleinprojekten gefördert werden kann, in denen neue Konzepte für Jugendarbeit im Netz entwickelt werden. Ziel ist es dabei, Jugendlichen in konkreten Projekten Beteiligungsoptionen über und mit Medien aufzuzeigen.
  2. Qualifizierungsmaßnahmen, die sowohl online wie auch als Präsenz-Veranstaltungen an verschiedenen Orten im Bundesgebiet angeboten und durchgeführt werden, fokussieren darauf, medienbezogene partizipative Handlungsmöglichkeiten von Heranwachsenden zu erweitern, ein Netzwerk aktiver Fachkräfte zu knüpfen und deren Fragen nach der eigenen Rolle und Aktionsmöglichkeiten in Medienprojekten Raum zu geben. Über den ganzen Projektzeitraum hinweg wird die Arbeit auf einer Onlineplattform inhaltlich qualifiziert und vernetzt.
  3. Die Modellprojekte sowie die Qualifizierungsmaßnahmen werden jeweils wissenschaftlich begleitet. Dabei kommt ein erprobtes Methodenrepertoire aus teilstandardisierten Befragungen, Leitfadeninterviews und Gruppendiskussionen zum Einsatz, das die beteiligten Zielgruppen auf drei Ebenen in die Evaluation einbezieht: Peer-Edukatorinnen und -Edukatoren, Peers als Teilnehmende an den Medienprojekten sowie pädagogische Fachkräfte. Ziel ist es, Gelingensfaktoren für die erfolgreiche Umsetzung von Peer-to-Peer-Konzepten und konkrete Handlungsempfehlungen zu erarbeiten. Im Zentrum steht dabei der Transfer von aktuellen medienpraktischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen an pädagogische Fachkräfte: Aktuelle Ergebnisse werden systematisch und praxisnah aufbereitet und online zur Verfügung gestellt. Diese Materialien (Texte, Videos etc.) werden in die Qualifizierungsmaßnahmen eingebunden und können von Interessierten frei genutzt werden. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung fließen zudem in die Anpassung der Evaluationsinstrumente ein.