Veröffentlicht am 7. August 2013

Partizipation in Zeiten des Web 2.0 war das Motto des Münchner inter@ktiv-Herbst-Events des Jahres 2012.

Mit dem Motto solle die aktuelle Diskussion um Partizipationsmöglichkeiten im Web 2.0 aufgegriffen und der Frage nachgegangen werden, wie zukünftig allen Bürgerinnen und Bürgern, vor allem aber auch Kindern und Jugendlichen der Zugang zur Informations- und Kommunikationsgesellschaft ermöglicht werden kann. So eröffnen die Web 2.0-Anwendungen einer großen Anzahl von Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit, Inhalte im Netz zu generieren und damit auch Öffentlichkeit für ihre Interessen und Bedürfnisse zu schaffen. Der Zugang zu diesen Anwendungen ist nach wie vor abhängig von technischen Voraussetzungen, aber auch von der Ressource Bildung. Die Nutzung von Blogs und Podcasts, von Social Networks und verschiedenen Formen der E-Partizipation eröffnet eine ganze Reihe von Mitbestimmungsmöglichkeiten. Das Problem dabei ist: Genutzt werden diese Möglichkeiten bislang vor allem von bildungsbevorzugten Schichten, während Gruppen aus benachteiligten soziokulturellen Milieus ins Hintertreffen geraten. Die Fähigkeit zur angemessenen Kommunikation in verschiedenen Lebens-lagen ist aber ein Grundbaustein zur Partizipation am sozialen Leben.

Deshalb ist es in jedem Fall zu begrüßen, dass auch beim diesjährigen Event (er beginnt wie immer kurz nach den Sommerferien) Motto und Inhalt an dieses Thema anknüpft, es sozusagen fortsetzt und DIE Bildungs- und Erziehungs-Institution schlechthin mit einbezieht: FamilienLebenInteraktiv heißt es im Jahr 2013!

Wie die grafische Umsetzung des Mottos aussehen wird, zeigt sich in den nächsten Tagen und Wochen. Sobald es etwas Sehenswertes zu zeigen gibt, werde ich es hier veröffentlichen. Ich bin selbst gespannt, was mir dazu einfällt. Vielleicht ergeben sich ja sinnvolle Anregungen durch die neue Webpräsenz der AG Interaktiv – die kurz vor der Vollendung steht; Konrad Bayer arbeitet jedenfalls mit Vollgas daran.