Veröffentlicht am 17. Dezember 2008 in Begriffe

wörtlich übersetzt, die "offene Quelle", also der für jedermann sichtbare und öffentlich zugängliche Quelltext von Software. Der Hintergrund ist einleuchtend: wenn viele sich beteiligen, wird das Produkt auch für viele Nutzer interessanter, weil unterschiedlichste Anforderungen und Gedanken einfließen, Fehlerquellen aus verschiedensten Blickwinkeln aufgedeckt werden und ein großes, gemeinsames Ganzes entsteht, das allen zugute kommt.

Zunächst ohne kommerzielles Interesse sondern vielmehr einem altruistischen Beweggrund folgend, entwickelten sich viele Open-Source-Systeme zu dominanten Größen im Markt, die dadurch durchaus die Möglichkeit bieten, dass Menschen damit Geld verdienen – nicht notwendigerweise an der Entwicklung und Weiterführung, aber an der Kommunikation und didaktischen Vermittlung, im Bereich der Anwendung und auf dem Gebiet der Konkretisierung auf ganz bestimmte Nutzungen.

Der Nutzen für den Einzelnen bleibt jedoch durchaus hoch und auch gesellschaftlich scheint Open Source einem "gerechteren" Anspruch zu genügen: es sind keine horrenden Lizenzgebühren fällig, die in Großkonzernen landen und den tatsächlichen Entwicklern nicht wirklich eins zu eins zugute kommen. Und wenn man dann professionelle Hilfe zur Installation, zur Einrichtung oder zum Betreiben der Software benötigt, so ist diese meist recht kostengünstig bei vielen kleinen oder mittelständischen Unternehmen zu bekommen; da weiß man, wofür man bezahlt.