Veröffentlicht am 15. Dezember 2008 in Kommentare

Web-2.0 ist doch nur etwas für Teeny-Geplapper! Wer schützt mich vor Spam-Kommentaren? Wie, jeder soll kommentieren, was ich da schreibe?

Diese und ähnliche Aussagen und Fragen stehen oft ganz am Anfang der Auseinandersetzung mit Weblogs. Kaum eine Funktion ist so gefürchtet, wie die Möglichkeit, dass Leser Kommentare abgeben können zu all dem, was auf der Webseite publiziert wrd.

Diese Angst Jedoch ist weitgehend unbegründet. Davon abgesehen, dass es sehr wohl und ganz einfach möglich ist, die Kommentarfunktion zu deakivieren – auch nur für einzelne Artikel, gibt es oftmal gar keinen Grund dafür. Für welches Geschäft ist es nicht von Belang, was die Kunden über die Waren und/oder Dienstleistungen denken? Wer möchte nicht wissen, wie sein Produkt ankommt und wie es genutzt wird? Wer kann von sich behaupten, auf Feedback verzichten zu können und trotzdem erfolgreich für den Markt sein? Sie sehen! Es ist also unerlässlich.

Bleibt einzig die Angst, dass das Feedback nicht so ausfällt, wie man sich das erhofft. Aber warum? Taugt das Produkt nichts? War der Service schlecht? Hat der Kunde nicht das bekommen, was er auch bezahlt hat? Wenn dem so ist, dann ist es doch eigentlich sein Recht, sich zu beschweren, oder? Gut, er muss das nicht zwangsläufig vor der gesamten [Welt-]Öffentlichkeit tun, aber warum eigentlich nicht? Lob erwarten Sie doch auch möglich weit verbreitet! Die Frage ist doch, wie Sie damit umgehen? Wie Sie auf Kommentare reagieren, wie Sie Fehler beseitigen, Mängel beheben und so guten Service demonstrieren. Wie Sie gerechtfertigte Kritik positiv nutzen und ungerechtfertigte strikt zurückweisen. Wie Sie darüber reden und dadurch voran kommen – nur aus Fehlern wird man klug, manchmal sogar erst, wenn man sie öfter gemacht hat und es einem auch noch brühwerm gesagt wird.

Und für die paar wenigen wirklichen Spam-Kommentare gibt es mittlerweile ganz gut gerüstete Spamfilter, die lernfähig sind und mehr und mehr Spam erkennen und dauerhaft von Ihrer Seite fernhalten; ich berate Sie gerne.