Archiv für die Kategorie: 'Allgemein & Aktuell'

Die Logo-Entwicklung gehört ja bekanntermaßen zu den schwierigsten Disziplinen im Geschäft eines grafisch Tätigen; damit ist sie jedoch auch gleichzeitig eine der größten Herausforderungen.

Ein Logo soll einerseits den Markenkern der Einrichtung, des Produkts oder der Dienstleistung für die oder das es steht, möglichst genau treffen, andererseits aber auch so einfach und selbsterklärend wie möglich rüberkommen. Es soll eine möglichst klare Aussage vermitteln, ohne zu komplex zu wirken und es soll natürlich möglichst genau das darstellen, was hinter dem Logo steckt.

Denkt man also beispielsweise beim Bayerischen Jugendfilmfestival JuFinale in erster Linie an Film, Video und Kino, liegt es natürlich auf der Hand, eine Kamera als Logo zu verwenden. Da das Logo – um obigen Grundsätzen zu entsprechen – natürlich möglichst einfach gehalten sein soll, verbietet sich die Verwendung einer Fotografie einer modernen Videokamera – dies wäre viel zu komplex. Also eher eine Zeichnung bzw. eine grafische Darstellung, die auf Details verzichtet. Etwa so:

Der Griff zu einer eher "altertümlich" anmutenden Filmkamera stellt in diesem Fall sicher, dass sie auch als solche erkannt wird. Würde man eine moderne Videokamera grafisch darstellen wollen, wird es mit der Erkennbarkeit schwierig; wenn man auf zu viele Details verzichtet, bleibt u.U. nur ein viereckiger, unkenntlicher Kasten übrig.

Andererseits geht es ja um das Thema Jugend. Es ist zu befürchten, dass die heutige – spätestens aber die Jugend in einigen Jahren – gar nicht mehr weiß, dass Kameras früher Spulen für das Filmband hatten. Was also tun? Vielleicht einfach mal die Spulen weglassen? Das würde dann so aussehen:

Nun allerdings tritt das ein, was oben schon befürchtet wurde: das "Ding" ist nicht mehr wirklich gut als Kamera zu erkennen. Also muss eine Veränderung her, die diesem Umstand Abhilfe schafft. Aber wie? Mehr Details? Das wäre schlecht, soll das Logo doch einfach bleiben und auch aus der Ferne gut zu erkennen sein. Was also dann? Nach einigem Herumprobieren ergab sich dieses Bild:

Und siehe da: es sind zwei Effekte eingetreten: die Kamera ist als solche etwas besser erkennbar, aber – wie passend – sie erinnert jetzt auch ein wenig an einen Scheinwerfer. Und da es dem Logo bisher noch etwas an Dynamik fehlt, bietet sich die Scheinwerfer-Assoziation nachgerade an, diesem Makel abzuhelfen; ein wenig gedreht und "richtig ins Licht gerückt" ergibt sich dies:

Ja, das sieht doch schon sehr gut aus. Bleibt eigentlich nur noch die Kombination mit dem bereits vorhandenen Schriftzug sowie die Abstimmung der Farben. Bisher wurde der Schriftzug nicht einheitlich in bestimmten Farben verwendet. Es gilt also, da etwas passendes zu finden. Die erste Idee erscheint sinnvoll: die "JuFinale" ist ein gemeinsames Projekt des Bayerischen Jugendrings und des JFF – Institut für Medienpädagogik – es liegt also auf der Hand, deren "Hausfarben" blau und orange zu kombinieren:

  

 

Aus blauem BJR und orangefarbenem JFF wird die blau-orange JuFinale! Aber halt, an was erinnert uns das denn jetzt? Das kennen wir doch von irgendwo her? Ja genau, da gibt es doch schon eine Bank, die ebenfalls blau und orange im Signet trägt. Und auch wenn es jeweils nicht genau der Farbton ist, so liegt die Farbkombination doch recht nahe.

Kann man also nicht machen, die Assoziation mit der Bank wollen wir mit der JuFinale schließlich nicht herstellen (auch wenn es dadurch zu einem möglichen Sponsoren-Deal kommen könnte – so nah sollte es auf keinen Fall liegen, verbaute man sich so doch sicherlich jegliche weitere bzw. andere Sponsoren). Somit bleibt also nur eine Veränderung der Farben. Also wird das Blau dunkler und kräftiger, das Orange wird ebenfalls merklich dunkler und tendiert zu einem Ton in (wein)rot – und wirkt somit bestens an das Blau angepasst.

 

Damit es nun jedoch keinesfalls zu bunt wird – "bunt" ist v.a. bei der Jugend ganz nah mit "kindlich" verknüpft, was die Jugendlichen ja in keinem Fall (mehr) sein wollen – bleibt für die Integration von Schrift und Grafik nur noch eine neutrale Farbe übrig, nämlich Schwarz (respektive Weiß bei dunklem Hintergrund). Da Schwarz aber dann doch einen Tick zu hart wirkt, eben ein abgestuftes Schwarz, also ein dunkler Grauton. Und: die Kamera-Scheinwerfer-Grafik wird gespiegelt, weil sie sich so idealtypisch an den Schriftzug anpasst und ein rundes, stimmiges Gesamtbild ergibt:

 

Und schon steht das neue Logo! Tatarata! Jetzt noch mit Web-Adresse und Unterzeile kombiniert und es ist ein erweitertes Signet entstanden, dass für Briefkopf, Impressumzeile und weitere Anwendungszwecke dient, bei denen nicht nur die plakative Wirksamkeit eine Rolle spielt, sondern auch Raum für eine weitergehende Erklärung des Ganzen vorhanden ist:

 

Bitteschön! Hatte ich nicht oben erwähnt, dass es gar nicht so leicht ist! Aber eben auch herausfordernd und spannend. Und: dem Ergebnis ist nichts dieses langen, oft beschwerlichen Weges anzusehen – so muss es dann auch sein: einfach und klar!

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Das Förderprogramm für Jugendmediengruppen in Bayern startet in seinen 18. Förderzeitraum. Am 7. und 8. März 2009 werden in der Kath. Hochschule Eichstätt/Ingolstadt die Beiträge in den Bereichen Audio, Video und Multimedia vorgestellt.

IN EIGENER REGIE ist eine Gemeinschaftsinitiative der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis. Ziel des Projektes ist es, Jugendliche in ganz Bayern zur aktiven Auseinandersetzung mit Medien zu ermuntern und  Jugendmediengruppen zu unterstützen.

Gefördert werden die Mediengruppen dabei nicht nur mit Geld- und Sachmitteln, sondern auch durch die Fachberater und Fachberaterinnen für Medienpädagogik in den bayerischen Regierungsbezirken. Das För­derprogramm existiert seit 1991. IN EIGENER REGIE ist in dieser Form einzigartig in Deutschland und eines der wenigen flächendeckenden medienpädagogischen Projekte, das Impulse für die Medienarbeit in ganz Bayern gibt.

Jugendmediengruppen aus Bayern, deren Mitglieder nicht älter als 26 Jahre sind, können im Rahmen des Förderprojektes  Sachmittelzuschüsse bis zu einer Höhe von 4.000 EUR beantragen. Gefördert werden selbstbestimmte Medienprojekte junger Leute, die aufgrund eigener Erfahrungen und Interessen ent­standen sind. Von der Förderung ausgeschlossen sind professionell oder kommerziell arbeitende Gruppen. Im Jahr 2008 wurden neun Audio-, 13 Video- und fünf Multimedia-Produktionen gefördert.

Die geförderten Produktionen werden jedes Jahr im Rahmen einer Abschlusspräsentation vorgeführt und diskutiert; in diesem Jahr in Eichstätt an der Katholischen Hochschule Eichstätt-Ingolstadt. 

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Da ist Musik drin

Wer kennt ihn nicht in München und drumrum: den Live-Club im Oberland, in dem Gitarren-Musik ganz groß geschrieben wird und in dem namhafte Größen wie z.B. Alvin Lee [Ten Years After] sich regelmäßig die Klinke in die Hand geben: das Village [sprich: willetsch] im Kulturtal Obermühle in Habach.

Gelegen am rauschenden Bach im einst als Mühle dienenden Gebäude, lässt sich äußerlich keineswegs erahnen, dass drinnen regelmäßig die Post ab geht: Rock ‘n’ Roll vom Feinsten, Blues und Gitarrenrock in jedweder Spielart. "Vater" des Clubs, Gitarrenbauer und natürlich selbst Gitarrist Dieter Uebler schmeißt den Laden zusammen mit seinen Mitstreitern im Kulturverein schon eine geraume Zeit – und das äußerst erfolgreich!

Es war also höchste Zeit, dass diese erfolgreiche Kulturarbeit inklusive Nachwuchsförderung auch optisch ein adäquates Erscheinungsbild in Form des monatlichen Programmheftes erhält. Und was würde sich da besser anbieten, als eine Titelseite mit Gitarre Marke Uebler – das Bild wurde freundlicherweise von Peter Wölpl, dem Besitzer der Gitarre [klar spielt er auch regelmäßig darauf] zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. 

 

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Alles öko?!

Auch wenn derzeit mehr über die amerikanische Finanzkrise und über die Misere der bayerischen CSU nachgedacht und geredet wird, so ist doch ein Thema v.a. in der letzten Zeit ebenfalls in aller Munde: Ökologie!

Ob die Frage nach der Schadstoff-Emission von Kraftfahrzeugen [aktuell gerade im Zusammenhang mit der Umweltzone und dem LKW-Fahrverbot in der Münchner Innenstadt], die Diskussionen um belastete Lebensmittel [gerade sind wieder mal die Pilze dran, Tschernobyl lässt grüßen] oder die Fragen zum Thema Nachhaltigkeit und sinnvolles Wirtschaften in Wald, Flur und auf der Weide; all die Themen rund um Ökologie haben Hochkonjunktur – und das natürlich zurecht! Ist es doch nicht mehr weit, bis auch der Letzte nicht mehr daran zweifeln kann, dass sich klimatisch was ändert und das es höchste Zeit ist, da gegenzusteuern.

So ist es also nicht verwunderlich, dass auch das JFF – Institut für Medienpädagogik für die Wahl zum Sonderthema der JuFinale in Richtung Ökologie gegriffen hat und ganz provokant fragt bzw. ausruft: "Alles öko?!" [man beachte die Satzzeichen]

Weil natürlich auch klar ist, dass viel Schindluder mit dem Begriff getrieben wird und nicht alle Maßnahmen über die laut nachgedacht wird, auch sinnvoll und die richtigen sind, ist das sicherlich eine gute Frage und somit ein wirklich passabler Aufruf in Richtung unserer filmenden Jugend, sich mal Gedanken zu machen und diese auf Filmmaterial zu bannen – z.B. über sinnvolle und sinnlose Öko-Projekte.

Bei der Wahl der passenden Bebilderung des Sonderthemas [welches sowohl beim Münchner Filmfestival flimmern&rauschen zum Einsatz kommt, wie später auch bei allen bayerischen Bezirksfestivals und am Ende eben auch bei der JuFinale 2010] habe ich mich nicht auf Sinnloses eingelassen, vielmehr das Sinnvolle dargestellt – und meines Erachtens nach sind sie nicht nur sinnvoll, sondern auch noch schön und passen sehr wohl in die bayerische Landschaft – ich hätte kein Problem mit deutlich mehr Windrädern – allen Don Quijotes zum Trotz.

 

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Stein auf Stein

Die gerade aktuelle Bildungsdiskussion, die sich vor allem mit Pisa, G8, Grundschule bis zur sechsten Klasse und ähnlichem beschäftigt, zeigt zum einen, wie weit die einzelnen Meinungen auseinandergehen, sie läßt auf der anderen Seite aber auch Rückschlüsse auf den gesellschaftlichen Stellenwert von Bildung zu: dieser ist unbestritten und jedem ist klar, dass ohne Bildung nichts mehr geht. Und da dies natürlich nicht nur für unsere hochzivilisierte Industrienation gilt, sondern auch und vor allem für Entwicklungs- und Schwellenländer, sei hier der Hinweis auf ein wirklich tolles Projekt erlaubt.

"Wir bauchen eine Schule" nennt sich die neu ins Leben gerufene Initiative von Martina Seidl, die in enger Kooperation mit Room To Read ein Spendenprojekt auf die Beine gestellt hat, dass unmittelbare Hilfe in Sachen Bildung anbietet und aktiv Spenden sammelt, um Schulen und Bibliotheken in Drittweltländern zu bauen. Jeder Spender kauft quasi Bausteine, die im virtuellen Gebäude ihren Platz finden und somit den Spendenfortschritt bildlich darstellen. Ist die Gesamtsumme beisammen, wird auch real losgebaut – und das Ergebnis dann wieder per Bild online dargestellt. Eine gelungene Idee, die aus dem abstrakten Geldbetrag ein visuell erkennbares Stück Realität macht.

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Konzert-Fotografie…

…ist gar nicht so einfach!

Die Anforderungen an den Fotografen, bei einem Konzert gute Fotos zu machen, sind durchaus hoch: bieten doch zum einen die schwierige Lichtsituation wie andererseits das "Bewegte" der Gäste und Künstler – besondere Hürden. Natürlich wäre da das Blitzgerät, welches Abhilfe schaffen könnte; zum einen aufhellen, zum anderen dadurch Bewegungen einfrieren und so zu scharfen und optimal belichteten Bildern zu kommen. Aber das geht natürlich sehr oft nur auf Kosten der Atmosphäre; die Stimmung ist weg, die Bilder wirken oft statisch und unbelebt, der Genuss des Konzertabends – der sich bei ansprechender Musik und guter Stimmung allenthalben einstellt, kann mit Blitzfotografie nicht wirklich und sehr unzureichend wiedergegeben werden.

So bleibt also nur - und das ist in Zeiten der Digiatfotografie zum Glück kein Kostenfaktor mehr – die Chance, möglichst oft draufzuhalten, möglichst viel mit Belichtungszeiten, ISO-Empfindlichkeiten und Blendenweiten zu experimentieren und ggf. auch einmal ein Stitiv und einen Draht- oder Fernauslöser zur Hand zu nehmen, um länger belichten zu können und trotzdem nicht zu verwackeln! Dazu müssen die Motive dann natürlich auch eher stillhalten – was wiederum nicht immer ganz so leicht ist (siehe oben!)…

Viele Worte, obwohl doch ein Bild mehr sagt, als deren tausend… in diesem Sinne: dokumentiert wird hier in knapp fünfzig Bildern das Abschiedskonzert der Band TWO FIFTY am 15. März 2008 im FEIERWERK Orangehouse – vielen Dank an Thomas Schmid, an die Band, an das Feierwerk und an alle Gäste; bitteschön:

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Mit dem Goldenen Schnitt ist ein Teilungsverhält-nis gemeint, bei dem eine Gesamtstrecke x so in zwei Teilstrecken geteilt wird, dass der größere Teil y (der sog. Major) sich proportional zur Gesamtstrecke verhält wie der kleinere Teil z (Minor) zum größeren Teil y.

Diese Aufteilung in ungefähr 3 zu 5 (oder genauer 1 zu 1,618) wird vom Menschen als harmonisch empfunden, der Betrachter bewertet es als natürlich. Schon die alten Griechen kannten dieses Ideal-Verhältnis und sie fanden es nicht nur in der Natur sondern auch in den einzelnen Proportionen des menschlichen Körpers. Genau deshalb wird es eben auch als harmonisch empfunden.

Neben der dreidimensionalen Anwendung dieses asymmetrischen Teilungsverhältnisses (in der Architektur, aber auch in der Bildhauerei) ist der Goldene Schnitt gerade in Malerei, Zeichnung, Grafik und Layout von besonderer Bedeutung. Er spielt sowohl bei der Relation von Bild- und Seitenformaten eine wichtige Rolle, wie auch bei der Positionierung von wichtigen Linien (z. B. dem Horizont) bzw. bei der Anordnung wesentlicher Elemente und Motive auf einer gestalteten Seite.

Das Prinzip des Goldenen Schnitts besagt also, dass die motiv- oder kompositionsbestimmende Bildteile nicht in die Mitte gesetzt werden sollen, sondern mehr nach links oder rechts außen oder mehr ins obere bzw. untere Bilddrittel. Das Bild erhält dadurch deutlich mehr Spannung.

Für das menschliche Auge ist es meist ausreichend, den Goldenen Schnitt nicht ganz genau zu berechnen, sondern einen Näherungswert zu verwenden. Dazu wird die Gesamtfläche, die
für ein Layout vorgesehen ist, der Länge und der Breite nach in fünf gleiche Teile geteilt. Das mittlere der so entstehenden 25 Rechtecke gibt in all seinen vier Eckpunkten nun die annähernd richtige, "goldene" Position an; oder genauer gesagt: verbindet man zwei der vier Eckpunkte jeweils mit einer Linie (horizontal bzw. vertikal), so liegen diese Linien jeweils im Goldenen Schnitt.

 

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Atemjahr 2008

 

Vom 18. bis zum 20. April 2008 findet im Bürgerhaus Pullach der Kongress für Atemtherapie und Atempädagogik unter dem Motto: atemerleben statt!

Nun, werden sie sagen, wozu braucht’s zum Atmen einen Kongress? Und was hat es eigentlich mit Atemtherapie und Atempädagogik auf sich? Atmen kann doch jeder, muss ja auch jeder, um zu überleben! Kann man überhaupt falsch atmen? Und was kann man beim Atmen erleben? Klar ist, wenn ich nicht atme, dann werde ich kaum mehr was erleben…

Sicherlich wird es bei dem Kongress aber nicht um die existentielle Frage atmen oder nicht atmen gehen, das versteht sich von selbst, aber es werden sämtliche Aspekte rund um den Atem beleuchtet. Es werden die oben gestellten Fragen beantwortet und bestimmt noch eine ganz Menge mehr…

Das umfangreiche Programm reicht von Vorträgen namhafter Atemfachleute über Behandlungsdemonstrationen bis hin zu Workshops, bei denen Atmen als Therapie und hilfreiche Methode zur Behandlung allerlei Alltagsleiden beleuchtet wird.

Kurzum: Der Kongress lädt alle Berufsgruppen ein, die mit der Atemarbeit zu tun haben oder etwas zu tun haben könnten, sich zu informieren und die Atemarbeit an sich selbst zu erfahren. Das Programm wird informativ sein für Kliniken, Ärzte, Heilpraktiker, Psychologen, für Heilhilfsberufe wie z.B. Krankengymnasten, Masseure, Ergotherapeuten, Logopäden aber auch für Pädagogen, Personalentscheider, für Sänger und Schauspieler und für alle Menschen, die diese Arbeit bereits kennen oder sich für deren unterschiedliche Ausrichtungen und Möglichkeiten interessieren.

Die Arbeits- und Forschungsgemeinschaft für Atempflege e.V. – als Veranstalter – möchte mit dem Kongress aber auch eine breite Öffentlichkeit erreichen und die Arbeit mit dem Atem allgemein bekannter machen. Ich finde, das ist keine schlechte Idee und erkläre deshalb 2008 zum Jahr des Atems – zumindest für mich selbst! Lassen sich doch ganz schöne und sinnvolle Dinge in diese Idee packen: Durchatmen, Aufatmen, Luftholen – passende Synonyme für den Start in ein neues Jahr. Ein Jahr, das für mich unter dem Motto DURCHSTARTEN steht – auch das geht eben nur mit ausreichend Atemarbeit! In diesem Sinne: a guat’s nei’s!

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What You See…

… is what you never will get!

Diese, unter Usern weit verbreitete Verballhornung des eigentlich gemeinten: "WYSIWYGWhat You See Is What You Get" kommt natürlich nicht von ungefähr…

In den Anfängen der Computerei, zu Zeiten von MS DOS, war die Aussage, "was Du hier siehst, ist genau das, was auch dort dargestellt wird" noch weithin ein Wunschtraum. Mit der Einführung von Windows kam die Entwicklung schon deutlich näher ran; mit der Einführung des World Wide Web und der Erfindung von HTTP (Hyper Text Transfer Protocol) im Jahre 1990, bewegte sich jedoch einiges wieder in die andere Richtung:

HTTP-Code ist naturgemäß weit davon entfernt, das Dargestellte schon während der Eingabe so anzuzeigen, wie es später online dargestellt wird. Dies liegt natürlich zum einen an den unterschiedlichen Browsern (jeder Browser interpretiert den Code auf seine Weise), aber v.a. auch an den Editoren (also den Programmen, mit denen der Code geschrieben wird). Und da sind wir dann wieder bei WYSIWYG! So genannte WYSIWYG-Editoren behaupten von sich (natürlich tun dies nicht die Editoren selbst, sondern die Autoren der Editoren), dass sie die

Wirklichkeit

darstellen und genau das zeigen, was nachher in jedem Browser auch für jeden User zu sehen ist! W e i t  gefehlt! Die allerwenigsten tun dies!

Mit WysiwygPro 3 ist jetzt aber eine Version eines Editors auf dem Markt, die meines Erachtens nach zum ersten Mal den Namen auch wirklich verdient! Nicht nur, dass die Darstellung ordentlich vorausgesehen werden kann; auch die Formatierungsmöglichkeiten sind auf der Höhe der Zeit und an die verfügbare Standard-Software (wie z.B. Microsoft Word) angeglichen.

Nach fast 20 Jahren Internet ist das doch schon mal ein Fortschritt!

 

 

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Nein, er hört nicht wirklich auf mit „zithern“ und Musik-machen, er spielt nur als Duo zum letzten Mal in München!

Manfred Zick, aka Zither Manä, hat uns ja zuletzt im Frühjahr diesen Jahres mit seinem Geburtstagskonzert bewiesen, dass es sicherlich noch länger dauern wird, bis endgültig Schluss sein wird mit dem „verrockten Landler“ und dem „bayerischen Südstaaten-Blues“. Wie das blühende Leben präsentierte er seine Musik gemeinsam mit seinen musikalischen Freunden.

Wer’s damals versäumt hat, oder wer dort Geschmack auf mehr bekommen hat, der ist am Freitag, den 30. November wieder herzlich willkommen im Feierwerk, zum Abschiedskonzert des Duos ZITHER MANÄ & H.H. BABE.

Die Kooperationsveranstaltung von Feierwerk und Rock House e.V. findet in der Hansa 39 statt, der Eintritt beträgt 17 Euro
(im Vorverkauf über München Ticket: 15 Euro zuzüglich VVK-Gebühr)

Die Vorlage für den Flyer zur Veranstaltung entstand beim 60. Geburtstag vom Zither Manä: Er bekam eine wunderschöne Torte in Zither-Optik geschenkt, die ich gleich ablichten mußte. Aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse und meines bereits fortgeschrittenen Alkoholkonsums, geriet das Bild leider nicht in der gewünschten Schärfe, dafür bot aber der leicht verwackelte Eindruck umso mehr Atmosphäre; und die angedeutete Zither ist auch gut zu erkennen – somit also die ideale Grundlage für die Werbung zu dem Konzert Ende November.

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Ein durchaus mehrdeutiger Titel, wie die beiden Satzzeichen am Ende bereits andeuten. Gemeint ist zunächst natürlich, dass der Bildungsaspekt bei Medien sicherlich unumstritten vorhanden ist, dass jedoch nicht notwendigerweise eindeutig klar ist, worin er besteht. Eine Bundestagung in Nürnberg soll diese Frage näher beleuchten und aus medienpädagogischer Sicht die richtigen Antworten finden. Um für diese Tagung im April 2008 zu werben und in Form einer Vorankündigung darauf hinzuweisen, sollte ich eine Postkarte dafür entwerfen.

Und hier kommt dann die weitere Bedeutung des Titels in’s Spiel: Wie bilde ich ein Medium? Wie gestalte ich es? Wie visualisiere ich ein Thema? Auch wenn dieser Aspekt natürlich mit dem Titel nicht gemeint ist und war, so hat er für mich doch eine konkrete Bedeutung! Aber der Reihe nach:

Als ich also aufgefordert wurde, für die Tagung von JFF [Institut für Medienpädagogik] und von Parabol [dem Medienzentrum der Stadt Nürnberg] eine Postkarte zu entwerfen, stellte sich natürlich die Frage: wie soll diese aussehen. Mein erster Entwurf griff also das Thema wörtlich auf: Bildung ist etwas für vorwiegend junge Leute und die Medien, das sind Zeitung, Zeitschrift, Buch, Fernsehen, Radio, Computer und Handy. So entstand das:

Vielleicht nicht sehr einfallsreich, aber eben zum Thema passend! Um gleich noch einen Alternativ-Vorschlag parat zu haben, sollten die Auftraggeber der Meinung sein, der Erstentwurf sei ggf. gendermäßig zu einseitig, machte ich mich gleich an eine zweite Idee: Am Morgen hatte ich in der SZ einen Artikel zum Thema Bildung gelesen und mir stand die Titelzeile noch vor Augen: das Wort Bildung kam in der Headline vor. Also den Altpapier-Karton gepackt und ausgelehrt, ein wenig in den Zeitungen geblättert und schon hatte ich den Artikel gefunden. Daraufhin suchte ich weiter; wie einer, der einen anonymen Erpresserbrief aus lauter Zeitungsausschnitten zuammenkleben wollte, kam ich mir vor… aber was ich schließlich fand, war für einen weiteren Entwurf ausreichend: die Begriffe Bildung, Macht, Wissen und Medien in verschiedenen Überschriften. Daraus entstand – in Form einer Zeitungs-Kollage sozusagen – folgendes:

Und weil aller guten Dinge drei sind und ich mit den beiden ersten Layouts noch nicht wirklich glücklich war, mußte auch noch ein dritter Versuch her. Diesmal wollte ich aber nicht so nah am Thema bleiben und habe einfach nach einem schönen Motiv gesucht. Fündig wurde ich dann in meiner Fotosammlung. Im letzten Jahr ist mir auf dem Heimweg vom Bundesligaspitzenspiel zwischen Bayern München und dem VFB Stuttgart [die Bayern hatten relativ unspektakulär 1:0 gewonnen] ein recht guter Schnappschuß der rot illuminierten Allianz Arena gelungen. Dieses Bild sollte als Motiv für den dritten Entwurf herhalten:

Somit hatte ich also drei Vorschläge, die ich per Mail nach Nürnberg schickte. Und wie es halt meistens ist, der dritte und letzte Entwurf gefiel, er sollte nur noch etwas näher an’s Thema gebracht werden. Dies gelang durch das Einbinden einiger "Medienbilder", die praktisch in die Fensterfassade der Arena gesetzt wurden. Es entstand die Endfassung:

Der dritte Entwurf in der Endfassung

Kurz vor Drucklegung dann aber die Erkenntnis: Für eine Nürnberger Tagung kann nicht das Münchner Stadion Pate stehen! Das kann auch die rote Farbe, die in Anlehnung an die Stadtfarbe Nürnbergs durchaus passen würde, nicht wett machen; da ist die Konkurrent zwischen den beiden bayerischen Städten zu groß! Also gut, Lokalpatriotismus hin oder her, klar, man kann das durchaus so sehen. Aber die Sache mit der Fassade und der Spiegelung die wäre schon toll! Wie wär’s denn mit einer anderen Fassade? Einer unverfänglicheren? Einer neutraleren? Oder gar einer Nürnbergerischen? Tja, mit letzterem konnte ich nicht dienen, hatte ich doch bei meinen zugegebenermaßen wenigen Nürnberg-Besuchen nie meine Kamera dabei gehabt. Aber eine einigermaßen neutrale Fassade habe ich dann doch noch gefunden. So entstand Entwurf Nummer 4:

Der vierte Entwurf

Parallel zur Gestaltung dieses vierten Entwurfs erhielt ich dann gute Unterstützung aus Nürnberg: Fotos von Nürnberger Fassaden kamen per eMail; und eines der Fotos erschien passend. So entstand Version Nummer 5, diese ist mittlerweile in Druck und sollte in den nächsten Tagen ausgeliefert werden.

Last And Least 

Nicht dass jetzt jemand glaubt, ich wollte mich mit dieser Dokumentation der Entwurfsentwicklung darüber beschweren, wie schwierig es doch für einen Layouter ist, das Richtige zu treffen; wie aufreibend es ist, zwischen Nürnberg und München zu stehen und es keinem Recht machen zu können; wie schwer doch der Job ist und wie sehr man von Vorlieben und Geschmäckern der Auftraggeber abhängig ist… nein, ganz im Gegenteil! Wie schön ist es doch, einen Kreativprozeß zu durchlaufen, die unterschiedlichen Vorstellungen, Vorlieben, Interessen und Absichten verschiedener Menschen, Standorte und Standpunkte zu sehen, zu erleben und schließlich zu vereinen; und am Ende steht ein Ergebnis, das nicht etwa einem Kompromis gleichkommt, sondern deutlich näher an sowas wie dem großen Wurf positioniert ist.

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Das 13. Inter@ktiv-Herbstevent wird vom 25. Oktober bis 30. November 2007 in München stattfinden. Unter dem Titel "Alles Online" beschäftigt sich die AG Inter@ktiv mit den neuen Möglichkeiten der Partizipation, Publikation und Information im "Web 2.0" und mit daraus resultierenden Möglichkeiten, Chancen und Risiken für die Kinder- und Jugendarbeit.

Das Plakat ist gerade in Arbeit und auch das Programmheft wächst munter vor sich hin…

Alles online!

(weiterlesen…)

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Auch in diesem August heißt es wieder: hoffen auf gutes Wetter!

Der Musiksommer steht ins Haus und wird vom 1. bis zum 26. August wieder alle Musikliebhaber’s Herzen höher schlagen lassen – zumindest die von denjenigen, die auf Livemusik in entspannter und coller Atmosphäre stehen und gerne laue Sommernächte mit angenehmer Musik und vielen Gleichgesinnten verbringen.

Für das Programm zeichnet wieder die ARGE Musiksommer verantwortlich, für das Wetter jedoch kann die ARGE auch in diesem Jahr nicht garantieren! Also, auf jeden Fall schon mal brav aufessen…

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Wer-Bung.jpgWerbung,
Kommunikation,
Produkt-
information,
Öffentlichkeits-
arbeit,
Reklame,
Propaganda,
Bekanntmachung,
Public Relations,
Aufklärung,
Angebot,
Vermarktung,
Kampagne,
Promotion, …

Viele Worte, die im Grunde nur das eine bedeuten: wie bringe ich mich und mein Produkt oder meine Dienstleistung an den Mann, die Frau, das Kind, kurz unter’s Volk!

Darum dreht sich doch alles – oder zumindest vieles!

Und obwohl sie keiner mag [schon wieder diese lästige Werbeunterbrechung | dauernd die Flut von Werbeblättern im Briefkasten | immer diese nervigen Anrufe von Leuten - oder Maschinen - die einem irgendwas verkaufen wollen | läßt mich der Verkäufer vielleicht erstmal in Ruhe umsehen, bevor er mir etwas aufschwatzt...], ist ihr doch jede(r) ausgesetzt, muss sie jede(r) erdulden und macht sich kaum eine(r) mehr ihren Wert bewußt! Ohne (Werbe-)Kommunikation wär’s richtig still auf uns’rer Welt – und niemand wüßte, was es eigentlich alles gibt! Man kennte Nachbar’s Garten, nicht aber die Kaffern in Afrika! Man wüßte über die Dinge gleich nebenan, nicht aber um die Gefahren der globalen Erwärmung! Man könnte vielleicht sogar mit dem Bürgermeister persönlich sprechen, nicht jedoch dem Amerikanischen Präsidenten eine eMail schreiben! Denn letztlich ist unsere Welt nur so vernetzt wie sie ist, weil der Mensch kommuniziert, weil er mitteilt und weil er verkauft – gute Ideen, Gedanken und Produkte genauso wie schlechte, Schönes ebenso wie Häßliches, nützliche Dinge neben unnützem Schrott – kurzum einfach alles, was der Mensch braucht und natürlich auch das, was er eigentlich nicht braucht!

Ich möchte hier nicht entscheiden, was Sie brauchen oder nicht brauchen können – das sollte jedem selbst überlassen sein; allerdings möchte ich dafür werben (sic!), dass jede(r) die Möglichkeit hat, diese Entscheidung auch qualifiziert zu treffen; dass jede(r) darüber informiert ist, was es alles gibt und was alles möglich ist und wo man überall hingehen kann und überhaupt und ausserdem…

… und dafür ist sie nun mal nötig, die WERBUNG! Und damit diese möglichst gut, schön, ansprechend und in Folge auch effizient ist, empfehle ich, Sie fragen einfach mal bei mir nach, was Sie der Entwurf eines Werbeflyers kostet, oder die Gestaltung einer Homepage, oder das Layout eines Plakats – Sie werden überrascht sein, wie günstig das bei L_O_W möglich ist und wie effektiv sich mit diesen Mitteln die Werbung gestalten läßt!

… und vielleicht sagt dann mal jemand: Ah, schön, schon wieder dieser tolle Werbeflyer im Briefkasten!

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Durch Atmen ist nicht nur das Überleben sämtlicher Säugetiere gewährleistet, es kann auch durchaus dazu beitragen, dass es einem körperlich und geistig besser geht. Dies und sicherlich noch vieles mehr will die AFA – die Arbeits- und Forschungsgemeinschaft für Atempflege – bei ihrem Kongress vom 18. bis zum 20. April 2008 darstellen. Und überhaupt soll der Kongress vor allem dazu dienen, dass die Themen Atemtherapie und Atempädagogik stärker in das Bewußtsein der Menschen rücken.

Atemkongress.jpg

In Vorbereitung auf diesen Kongress, der übrigens im Bürgerhaus Pullach stattfindet, gibt es seit einigen Tagen eine eigene Homepage, die ab sofort nicht nur zu Informationszwecken, sondern auch und vor allem zum Zwecke des Austausches online verfügbar ist. Mit kompletter Blog-Funktionalität und offen für jedwede(n) Interssierte(n) soll die Seite dazu dienen, alle Themen rund um’s Atmen und um den Kongress näher zu beleuchten, zu diskutieren und zu publizieren. Ein interner, passwortgeschützer Bereich dient darüber hinaus auch noch dem Orga-Team zum Austausch und zur Kommunikation aller Fragen, die mit der Planung und Organisation der Veranstaltung zusammenhängen.

Und wie das Blog-Seiten so an sich haben: sie wird hoffentlich wachsen und gedeihen und allen AFA-Mitgliedern helfen, ihren Kongress im Frühjahr 2008 zum Erfolg zu führen. Zu finden ist die neue Seite unter: atemkongress.de.

Realisiert wurde auch diese Seite (wie meine eigene) mithilfe von Wordpress – der open-source-Plattform für alle Blogger und solche, die es werden wollen.

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Stolzes Alter

1225-Jahre-Sendling.jpgLetztes Jahr konnte man ja als aufmerksamer Münchner schon erfahren, dass Ramersdorf deutlich älter ist, als unsere schöne Landeshauptstadt mit Herz – nämlich um genau 152 Jahre! Die 1.000-Jahr-Feier des südlich gelegenen Stadtteils mit der imposanten Kirche Maria Ramersdorf belegte dies eindrücklich.

Nun steht in diesem Jahr schon wieder ein Jubiläum an, welches Münchens 850-Jahr-Feierlichkeiten im nächsten Jahr noch deutlicher in den Schatten stellt: 1.225 Jahre Sendling – oder wie die alten Dokumente belegen: Sentalinga! Gleichzeitig gibt’s auch noch ein weiteres rundes Datum zu feiern, nämlich 130 Jahre Eingemeindung – d.h. einen gewissen Anteil an den Feierlichkeiten hat die LHM also doch.

Dieses Doppel-Jubiläum steht München und Sendling im Übrigen umso besser zu Gesicht, bedenkt man, dass Stuttgart das Double nun doch nicht geschafft hat! [Ein Dank geht an Nürnberg - es lohnt sich also doch, wenn die Bayern auch mal zusammenhalten. Apropos Bayern - die mit München hintendran haben's ja eigentlich nicht verdient - und im Zweifel auch nicht nötig, dass ihnen geholfen wird - und geholfen hat's diese Jahr ohnehin nichts...]

Und eben anlässlich dieses zweifachen Jubiläums begeht der Bezirksausschuss 6 einen kleinen Festakt an der Demleitner Straße, gleich bei den beiden Sendlinger Gymnasien unterhalb vom Harras und zwar vom 15. bis zum 17. Juni; mit Festzelt, Livemusik, Augustinerbier und dem ersten Sendlinger Nachwuchsbandwettbewerb. Zu wünschen bleibt ein gelungenes Fest und ein hoffentlich ähnlich schönes Wetter, wie es am Ostermontag im Herzen Sendlings herrschte – dort entstand nämlich das Plakatmotiv – natürlich wieder mal beim Radeln durch’s Münchner Land.

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Auch 2007 wird es in mindestens drei Stadtteilen München’s wieder bunt und kulturell wertvoll: der Stadtteilkultursommer macht dieses Jahr Station in Trudering-Riem (14. bis 17.6.), Hadern (22. bis 29.6.) und Allach-Untermenzing (6. bis 13.7.) und bietet wie immer ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt.

Wie schon 2006 bin ich auch in diesem Jahr wieder mit dem Fahrrad losgezogen, um zum einen die betreffenden Stadtteile (besser) kennenzulernen und zum anderen die für die Programmhefte notwendigen Inspirationen und Illustrationen zu finden: mit der Kamera habe ich allerlei Ecken der Viertel abgelichtet, um Bildmaterial für die Titelseiten, aber auch für den Innenteil zu bekommen; im übrigen ein guter Tipp für all jene, die München besser kennen lernen möchten!

Im Sommer bzw. Frühherbst stehen dann bereits die Touren für das Jahr 2008 an: im Jubiläumsjahr (850 Jahre München) macht auch der Stadtteilkultursommer nicht Halt: auf dem Plan stehen Ludwigsvorstadt / Isarvorstadt, Ramersdorf / Perlach und Aubing / Lochhausen / Langwied.

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Alles DIN oder was?

Papierformate für Geschäftsausstattungen unterliegen der Deutschen Industrie Norm [hier konkret: die genormte Formatreihe der DIN 476]. Das Ausgangsformat der A Reihe bildet ein 1 qm großes Rechteck mit dem Seitenverhältnis 1 zu Wurzel 2 [~ 1,414]. Jedes nächst kleinere Format ergibt sich nun durch Halbierung des Ausgangsbogen auf der längeren Seite.

Die Zahl bei der Formatangabe gibt dabei an, wie oft der Ausgangsbogen halbiert werden muss, um ein bestimmtes Format zu erhalten. Beispielsweise muss das Urformat für die Größe DIN A 4 viermal halbiert werden.

DIN A Formate

A0 = 841 mm x 1189 mm
A1 = 841 mm x   594 mm
A2 = 420 mm x   594 mm
A3 = 420 mm x   297 mm
A4 = 210 mm x   297 mm
A5 = 210 mm x   148 mm
A6 = 105 mm x   148 mm
A7 = 105 mm x     74 mm

DIN B Formate

B0 = 1000 mm x 1414 mm
B1 =   707 mm x 1000 mm
B2 =   500 mm x   707 mm
B3 =   353 mm x   500 mm
B4 =   250 mm x   353 mm
B5 =   176 mm x   250 mm
B6 =   125 mm x   176 mm

DIN C Formate

C0 = 917 mm x 1297 mm
C1 = 648 mm x   917 mm
C2 = 458 mm x   648 mm
C3 = 324 mm x   458 mm
C4 = 229 mm x   324 mm
C5 = 162 mm x   229 mm
C6 = 114 mm x   162 mm

Aus der DIN-Reihe A sind die DIN-Reihen B und C abgeleitet, die zur Aufnahme von Fertigerzeugnissen der A-Reihe dienen (Kuverts). Für Geschäftsausstattungen sind diese Formatreihen nur für Briefumschläge und Versandtaschen relevant.

[Quelle: http://www.druckeselbst.de/briefbogen/formate.php]

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Ein Bild ist nicht nur eine Anhäufung von Punkten und Pixeln. Bilder repräsentieren Ihre Firma, Ihr Produkt, Ihr Image oder Ihr Logo. Bilder sprechen! Deshalb darf man einem guten Endprodukt niemals ansehen, dass es durch verschiedene Arbeitsprozesse gegangen ist. Bei der elektronischen Bildverarbeitung (EBV) werden Pixelbilder, d.h. bereits gescannte Bilder (im Photoshop-, tiff- oder eps-Format) bearbeitet.

Einkaufswagen

Composing

Mehrere Bilder können zu einem Einzigen vereint, oder Fremdelemente in ein Bild integriert werden.

Freistellen

Wenn nur noch ein bestimmter Bereich eines Bildes dargestellt werden, der Rest des Bildes dagegen verschwinden soll, werden in der EBV die ausgewählten Teile freigestellt. Danach lässt sich das "ausgeschnittene" Bild mit jedem beliebigen Hintergrund versehen.

Retusche

Bei der Retusche werden gezielte Veränderungen im Bild vorgenommen. Hat das Bild z.B. Flecken oder unerwünschte Rasterungen, können diese in der EBV entfernt werden, genauso wie einzelne Elemente, die nicht dargestellt werden sollen. Unvorteilhaftes kann ausgebessert werden, neue Effekte oder Elemente hinzugefügt werden.

CMYK oder RGB

Sollten beim Fotografieren oder Scannen Farbverfälschungen aufgetreten sein, können diese in der EBV wieder ausgeglichen werden. Um druckfähige Vorlagen erstellen zu können, müssen Bilder in CMKY angelegt sein. Für die Darstellung am Bildschirm werden Bilder in RGB angelegt.

Additives und subtraktives Farbsystem

Das additive Verfahren wird bei Geräten benutzt, die über eigene Lichtquellen verfügen, z.B. Bildschirme. Es gibt in der Regel eine rote, eine grüne und eine blaue Lichtquelle (RGB). Durch das Addieren von Anteilen dieser drei Grundfarben werden beliebige Farbtöne gemischt. Sind alle drei Anteile gleich, entsteht Weiß; fehlen alle drei, entsteht Schwarz.

Additiv

Das subtraktive Verfahren wird eingesetzt, wenn für die Farbdarstellung keine Lichtquellen vorhanden sind, sondern Farbeindrücke durch reflektierendes Licht entstehen.
Dabei werden einige Farbanteile absorbiert (verschluckt) und nur die restlichen reflektiert.
Weißes Licht entsteht, wenn kein Anteil absorbiert wird.
Das CMYK Modell benutzt eben diese Subtraktion.

CMYK steht dabei für die Farben Türkis (Cyan), Rosarot (Magenta), Gelb (Yellow) sowie Schwarz (Key – Schlüsselfarbe)

Die Schlüsselfarbe K, schwarz, dient nicht der Farbgebung, sondern lediglich zum Abdunkeln von Farben; der Begriff "Key" anstelle von "Black" wurde eingeführt, um Mißverständnissen vorzubeugen, da das "B" im Englischen für "Blue" steht.

Die Druckfarbe Schwarz ist unter anderem nötig, weil der Zusammendruck der drei anderen Farben zwar theoretisch (additives Farbmodell), aber nicht praktisch Schwarz ergibt. Ein anderer Grund für das zusätzliche Drucken mit Schwarz ist der Unbuntaufbau eines Bildes (also die schwarz[-weißen] Bildanteile). Er wird bei der Separation des Bildes bestimmt und vermeidet, dass zu viele Farben übereinander gedruckt werden.
Verringern oder Ausblenden der Anteile einer Grundfarbe lässt die anderen Farben deutlicher hervortreten, Verstärken schwächt ihre Wirkung ab.

Industrieller Farbdruck mit CMYK-Farben wird auch als Druck nach Euroskala bezeichnet, was sich farblich an der ehemaligen Europaskala orientiert. Diese Bezeichnung ist im weiteren Sinne umgangssprachlich (vor allem in den USA als Euroscale) für den europäischen Offsetdruck gebraucht. Einer echten Norm entspricht die Euroskala aber nicht.

Die korrekte Bezeichnung für die umgangssprachliche Euroskala lautet ISO-Skala und bezieht sich auf die Normierung ISO 2846, welche die Eigenschaften dieser Farben für Farblieferanten definiert. Darüber hinaus wird in der ISO 12647-2 die Farbwirkung dieser Druckfarben auf unterschiedlichen Druckpapieren beschrieben. Für die praktische Anwendung dieser Norm existieren entsprechende ICC-Profile, beispielsweise "ISO Coated sb" für den Druck auf gestrichenen Papieren.

Auch Tintenstrahldrucker arbeiten meist mit CMYK-Farben. Einige hochwertige Geräte weisen zusätzlich noch zwei weitere Farben auf: ein helles Magenta und ein helles Cyan. Durch diese beiden Zusatzfarben ergibt sich ein größerer druckbarer Farbumfang als im Druck mit klassischen CMYK-Farben.

Verfremdungen

Verfremdungen können individuell nach jedem Geschmack eingesetzt werden. Die Möglichkeiten, Bilder neu zu gestalten sind nahezu unbegrenzt.

Animationen

Verschiede Bilder werden zu einem beweglichen Bild zusammengeführt. Um all die Möglichkeiten der EBV weitmöglichst einzusetzen ist grafisches Know-How jedoch unabdingbar.

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Typen gibt’s!

Grundregeln Typografie
Typografie existiert seit es Schrift gibt. Lediglich ihr Erscheinungsbild wechselte mit dem Werkzeug, aus dem Schrift entstand und an das Schrift immer gebunden war. Sie gibt die Einstellung der Zeit wieder und ist Ausdruck einer geistigen Haltung.

Definition
Typografie ist die Anweisung an die Technik, Texte und Daten in lesegerechter Form zu erzeugen. In die Gestaltung werden ebenso eingebunden: Bruchziffern, Linien, Ornamente, Zeichen, Typosignale und Vignetten. Eine der Aufgaben des Setzers ist es, ebenso auf die richtige Anwendung von Akzenten, Interpunktionen, röm. Zahlen, Ziffern etc. zu achten.

Satzanweisung
Alles was der Typograf in der Satzanweisung festlegt, hat mit der Lesbarkeit zu tun. Unabhängig davon, ob es sich um ein Buch, eine Zeitung, einen Fahrplan oder eine Visitenkarte handelt: Schriftart, Schriftgröße, Satzbreite, Laufweite, Zeilenabstand, Zeilenzahl, Bildflächengröße, Satzart, Auszeichnungen und Gliederungen.

Schrift
Jede Schrift hat einen ganz bestimmten, eigenen Charakter, der für sich selbst ’spricht’ und der zu dem Inhalt des Textes unbedingt passen sollte. Gleicher Text kann in unterschiedlicher Schrift komplett anders wirken und somit die wahrgenommene Aussage stark beeinflussen. Wichtig ist, dass für längere Texte möglichst klare, die Augen (besonders am Bildschirm) nicht zu sehr ermüdende Schriften gewählt werden. Zur Lesegröße zählen Schriften von 3,375 mm (9p) bis 4,5 mm (12p). Falls es notwendig ist einen längeren Text unterzubringen, kann notfalls eine 8p Schrift benutzt werden. Für Überschriften, Plakate, Anzeigen, besondere Gestaltungen etc. können hingegen sehr gut auch dekorative Schriften verwendet werden, die ins Auge springen und auffallen. Allerdings ist es wichtig, solche Schriften stets nur gezielt einzusetzen und nicht zu oft zu gebrauchen, damit sie sich in ihrer Wirkung nicht gegenseitig aufheben. Bei der großen Auswahl verschiedener Schriftarten, ist es manchmal hilfreich ein Schriftmuster zu sehen. Die richtige Schrift zu dem jeweiligen Produkt oder Text auszuwählen ist bei der heutigen Vielfalt nicht immer einfach, deshalb ist es wichtig in der Typografie auf Professionalität zurück zugreifen.

Schriftfamilien
Es gibt eine Vielzahl von Unterscheidungen und Klassifizierungen der Schriften. Die unterschiedlichen Schriften werden aufgrund äußerer Merkmale in Schriftfamilien unterteilt.

Antiqua
Schriften mit Serifen (kleine Striche am Buchstaben), sie wurden in der Antike am häufigsten verwendet.
Grotesk
Serifenlose Schriften, eher sachlich, modern, kühl.
Fraktur
Gebrochene Schriften, Entwicklung aus Schreibschriften des Mittelalters, bis auf Titelzeilen in Zeitungen eher selten vorzufinden.
Schreibschrift
Geschwungene Schriften mit persönlichem Touch u.a. auch Werbe- und Modeschriften.

Schriftschnitte
Die meisten Schriften gibt es in den Aufführungen: normal, fett und kursiv. Bei vielen sog. Grotesk Schriften gibt es darüber hinaus noch Sonderformen wie leicht, mager, halbfett, schmal, extrabreit etc.

Schriftgrößen
Die Maßeinheit für Schriftgrößen, der typografische Punkt (p) ist historisch bedingt durch den Bleisatz. 1 Punkt = 0,3759 mm; 1 mm = 2,66 Punkt.
Der Typograf, Schrift- bzw. DTP-Setzer verwendet zum Messen der Punktzahl ein sog. Typometer. Es ist zu vermeiden, innerhalb eines Dokumentes mehr als 3 Schriftgößen zu verwenden!

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Guter und günstiger Start!

Feuerwerk.jpg

Sind Sie gut rübergerutscht in 2007? Ob des momentanen Wetters mag man’s kaum glauben, dass der Jahreswechsel gerade vollzogen wurde und von Rutschen kann – zum Glück – auch nicht wirklich die Rede sein. 

Haben Sie sich Neues vorgenommen für dieses Jahr? Soll alles besser werden als im letzten? Wollen Sie neu durchstarten?

Wie wär’s mit einem neuen Outfit für Ihre Geschäftsunterlagen?

Noch bis Fasching läuft bei L_O_W die Aktion: "Guter und günstiger Start!"
Auf alle Geschäftsunterlagen gewähre ich 20% Rabatt, sofern Sie sich bis Rosenmontag entscheiden! Ein Anruf genügt! Oder schicken Sie eine eMail,
ein Angebot geht umgehend an Sie raus!

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Falzen

Falzen bedeutet ein "knicken" des Bedruckstoffes. Eine Falz wird auch "Bruch" genannt. Die einfachste Falzung ist die Ein-Bruch-Falzung, bei ihr wird das Blatt/Bogen einmal meist in der Mitte "geknickt" so das 4 Seiten entstehen. Um eine saubere Falz zu erhalten (d.h. daß das Papier nicht aufreist) ist es sinnvoll, schwerere oder gestrichene Papiere ab 100 g/qm vor dem Falzen zu rillen.

Die einzelnen Falzarten (durch Anklicken der Grafiken startet eine Animation der Falzung):

Einbruchfalz.gifEin-Bruckfalz

Fensterfalz.gifFensterfalz

Fensterfalz-geschlossen.gifFensterfalz geschlossen

Wickelfalz.gifWickelfalz

Zickzackfalz.gifLeporello- oder Zickzackfalz

Zweiparallelfalz.gifZweiparallelfalz

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L_O_W mit neuem Gesicht

Hier entsteht die neue Internet-Präsenz von L_O_W!

Blog-Funktionalität, übersichtliche, einfach strukturierte Optik und zeitgemäßes Design sollen die Kennzeichen sein!

Ein erster Eindruck ist bereits zu sehen, nach und nach entsteht Weiteres! Die Blog-Funktionen sind bereits aktiv. Einige Fehler sind sicherlich noch vorhanden, diese sollten aber im Laufe der Zeit immer weniger werden und hoffentlich bald ganz verschwunden sein.

Für Anregungen, Ideen, Kritik und Lob bin ich natürlich jederzeit dankbar.

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