Veröffentlicht am 3. Oktober 2008 in Grafik & Layout

Auch wenn derzeit mehr über die amerikanische Finanzkrise und über die Misere der bayerischen CSU nachgedacht und geredet wird, so ist doch ein Thema v.a. in der letzten Zeit ebenfalls in aller Munde: Ökologie!

Ob die Frage nach der Schadstoff-Emission von Kraftfahrzeugen [aktuell gerade im Zusammenhang mit der Umweltzone und dem LKW-Fahrverbot in der Münchner Innenstadt], die Diskussionen um belastete Lebensmittel [gerade sind wieder mal die Pilze dran, Tschernobyl lässt grüßen] oder die Fragen zum Thema Nachhaltigkeit und sinnvolles Wirtschaften in Wald, Flur und auf der Weide; all die Themen rund um Ökologie haben Hochkonjunktur – und das natürlich zurecht! Ist es doch nicht mehr weit, bis auch der Letzte nicht mehr daran zweifeln kann, dass sich klimatisch was ändert und das es höchste Zeit ist, da gegenzusteuern.

So ist es also nicht verwunderlich, dass auch das JFF – Institut für Medienpädagogik für die Wahl zum Sonderthema der JuFinale in Richtung Ökologie gegriffen hat und ganz provokant fragt bzw. ausruft: "Alles öko?!" [man beachte die Satzzeichen]

Weil natürlich auch klar ist, dass viel Schindluder mit dem Begriff getrieben wird und nicht alle Maßnahmen über die laut nachgedacht wird, auch sinnvoll und die richtigen sind, ist das sicherlich eine gute Frage und somit ein wirklich passabler Aufruf in Richtung unserer filmenden Jugend, sich mal Gedanken zu machen und diese auf Filmmaterial zu bannen – z.B. über sinnvolle und sinnlose Öko-Projekte.

Bei der Wahl der passenden Bebilderung des Sonderthemas [welches sowohl beim Münchner Filmfestival flimmern&rauschen zum Einsatz kommt, wie später auch bei allen bayerischen Bezirksfestivals und am Ende eben auch bei der JuFinale 2010] habe ich mich nicht auf Sinnloses eingelassen, vielmehr das Sinnvolle dargestellt – und meines Erachtens nach sind sie nicht nur sinnvoll, sondern auch noch schön und passen sehr wohl in die bayerische Landschaft – ich hätte kein Problem mit deutlich mehr Windrädern – allen Don Quijotes zum Trotz.