Archiv für Januar, 2007
Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte
0 Kommentare Veröffentlicht von Oliver Wick Sa, 27. Januar 2007 in Allgemein & Aktuell, Grafik & Layout.Ein Bild ist nicht nur eine Anhäufung von Punkten und Pixeln. Bilder repräsentieren Ihre Firma, Ihr Produkt, Ihr Image oder Ihr Logo. Bilder sprechen! Deshalb darf man einem guten Endprodukt niemals ansehen, dass es durch verschiedene Arbeitsprozesse gegangen ist. Bei der elektronischen Bildverarbeitung (EBV) werden Pixelbilder, d.h. bereits gescannte Bilder (im Photoshop-, tiff- oder eps-Format) bearbeitet.

Composing
Mehrere Bilder können zu einem Einzigen vereint, oder Fremdelemente in ein Bild integriert werden.
Freistellen
Wenn nur noch ein bestimmter Bereich eines Bildes dargestellt werden, der Rest des Bildes dagegen verschwinden soll, werden in der EBV die ausgewählten Teile freigestellt. Danach lässt sich das "ausgeschnittene" Bild mit jedem beliebigen Hintergrund versehen.
Retusche
Bei der Retusche werden gezielte Veränderungen im Bild vorgenommen. Hat das Bild z.B. Flecken oder unerwünschte Rasterungen, können diese in der EBV entfernt werden, genauso wie einzelne Elemente, die nicht dargestellt werden sollen. Unvorteilhaftes kann ausgebessert werden, neue Effekte oder Elemente hinzugefügt werden.
CMYK oder RGB
Sollten beim Fotografieren oder Scannen Farbverfälschungen aufgetreten sein, können diese in der EBV wieder ausgeglichen werden. Um druckfähige Vorlagen erstellen zu können, müssen Bilder in CMKY angelegt sein. Für die Darstellung am Bildschirm werden Bilder in RGB angelegt.
Additives und subtraktives Farbsystem
Das additive Verfahren wird bei Geräten benutzt, die über eigene Lichtquellen verfügen, z.B. Bildschirme. Es gibt in der Regel eine rote, eine grüne und eine blaue Lichtquelle (RGB). Durch das Addieren von Anteilen dieser drei Grundfarben werden beliebige Farbtöne gemischt. Sind alle drei Anteile gleich, entsteht Weiß; fehlen alle drei, entsteht Schwarz.

Das subtraktive Verfahren wird eingesetzt, wenn für die Farbdarstellung keine Lichtquellen vorhanden sind, sondern Farbeindrücke durch reflektierendes Licht entstehen.
Dabei werden einige Farbanteile absorbiert (verschluckt) und nur die restlichen reflektiert.
Weißes Licht entsteht, wenn kein Anteil absorbiert wird.
Das CMYK Modell benutzt eben diese Subtraktion.
CMYK steht dabei für die Farben Türkis (Cyan), Rosarot (Magenta), Gelb (Yellow) sowie Schwarz (Key â Schlüsselfarbe)
Die Schlüsselfarbe K, schwarz, dient nicht der Farbgebung, sondern lediglich zum Abdunkeln von Farben; der Begriff "Key" anstelle von "Black" wurde eingeführt, um Mißverständnissen vorzubeugen, da das "B" im Englischen für "Blue" steht.
Die Druckfarbe Schwarz ist unter anderem nötig, weil der Zusammendruck der drei anderen Farben zwar theoretisch (additives Farbmodell), aber nicht praktisch Schwarz ergibt. Ein anderer Grund für das zusätzliche Drucken mit Schwarz ist der Unbuntaufbau eines Bildes (also die schwarz[-weißen] Bildanteile). Er wird bei der Separation des Bildes bestimmt und vermeidet, dass zu viele Farben übereinander gedruckt werden.
Verringern oder Ausblenden der Anteile einer Grundfarbe lässt die anderen Farben deutlicher hervortreten, Verstärken schwächt ihre Wirkung ab.
Industrieller Farbdruck mit CMYK-Farben wird auch als Druck nach Euroskala bezeichnet, was sich farblich an der ehemaligen Europaskala orientiert. Diese Bezeichnung ist im weiteren Sinne umgangssprachlich (vor allem in den USA als Euroscale) für den europäischen Offsetdruck gebraucht. Einer echten Norm entspricht die Euroskala aber nicht.
Die korrekte Bezeichnung für die umgangssprachliche Euroskala lautet ISO-Skala und bezieht sich auf die Normierung ISO 2846, welche die Eigenschaften dieser Farben für Farblieferanten definiert. Darüber hinaus wird in der ISO 12647-2 die Farbwirkung dieser Druckfarben auf unterschiedlichen Druckpapieren beschrieben. Für die praktische Anwendung dieser Norm existieren entsprechende ICC-Profile, beispielsweise "ISO Coated sb" für den Druck auf gestrichenen Papieren.
Auch Tintenstrahldrucker arbeiten meist mit CMYK-Farben. Einige hochwertige Geräte weisen zusätzlich noch zwei weitere Farben auf: ein helles Magenta und ein helles Cyan. Durch diese beiden Zusatzfarben ergibt sich ein größerer druckbarer Farbumfang als im Druck mit klassischen CMYK-Farben.
Verfremdungen
Verfremdungen können individuell nach jedem Geschmack eingesetzt werden. Die Möglichkeiten, Bilder neu zu gestalten sind nahezu unbegrenzt.
Animationen
Verschiede Bilder werden zu einem beweglichen Bild zusammengeführt. Um all die Möglichkeiten der EBV weitmöglichst einzusetzen ist grafisches Know-How jedoch unabdingbar.
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Typen gibt’s!
0 Kommentare Veröffentlicht von Oliver Wick So, 21. Januar 2007 in Allgemein & Aktuell, Grafik & Layout.Grundregeln Typografie
Typografie existiert seit es Schrift gibt. Lediglich ihr Erscheinungsbild wechselte mit dem Werkzeug, aus dem Schrift entstand und an das Schrift immer gebunden war. Sie gibt die Einstellung der Zeit wieder und ist Ausdruck einer geistigen Haltung.
Definition
Typografie ist die Anweisung an die Technik, Texte und Daten in lesegerechter Form zu erzeugen. In die Gestaltung werden ebenso eingebunden: Bruchziffern, Linien, Ornamente, Zeichen, Typosignale und Vignetten. Eine der Aufgaben des Setzers ist es, ebenso auf die richtige Anwendung von Akzenten, Interpunktionen, röm. Zahlen, Ziffern etc. zu achten.
Satzanweisung
Alles was der Typograf in der Satzanweisung festlegt, hat mit der Lesbarkeit zu tun. Unabhängig davon, ob es sich um ein Buch, eine Zeitung, einen Fahrplan oder eine Visitenkarte handelt: Schriftart, Schriftgröße, Satzbreite, Laufweite, Zeilenabstand, Zeilenzahl, Bildflächengröße, Satzart, Auszeichnungen und Gliederungen.
Schrift
Jede Schrift hat einen ganz bestimmten, eigenen Charakter, der für sich selbst ’spricht’ und der zu dem Inhalt des Textes unbedingt passen sollte. Gleicher Text kann in unterschiedlicher Schrift komplett anders wirken und somit die wahrgenommene Aussage stark beeinflussen. Wichtig ist, dass für längere Texte möglichst klare, die Augen (besonders am Bildschirm) nicht zu sehr ermüdende Schriften gewählt werden. Zur Lesegröße zählen Schriften von 3,375 mm (9p) bis 4,5 mm (12p). Falls es notwendig ist einen längeren Text unterzubringen, kann notfalls eine 8p Schrift benutzt werden. Für Überschriften, Plakate, Anzeigen, besondere Gestaltungen etc. können hingegen sehr gut auch dekorative Schriften verwendet werden, die ins Auge springen und auffallen. Allerdings ist es wichtig, solche Schriften stets nur gezielt einzusetzen und nicht zu oft zu gebrauchen, damit sie sich in ihrer Wirkung nicht gegenseitig aufheben. Bei der großen Auswahl verschiedener Schriftarten, ist es manchmal hilfreich ein Schriftmuster zu sehen. Die richtige Schrift zu dem jeweiligen Produkt oder Text auszuwählen ist bei der heutigen Vielfalt nicht immer einfach, deshalb ist es wichtig in der Typografie auf Professionalität zurück zugreifen.
Schriftfamilien
Es gibt eine Vielzahl von Unterscheidungen und Klassifizierungen der Schriften. Die unterschiedlichen Schriften werden aufgrund äußerer Merkmale in Schriftfamilien unterteilt.
Antiqua
Schriften mit Serifen (kleine Striche am Buchstaben), sie wurden in der Antike am häufigsten verwendet.
Grotesk
Serifenlose Schriften, eher sachlich, modern, kühl.
Fraktur
Gebrochene Schriften, Entwicklung aus Schreibschriften des Mittelalters, bis auf Titelzeilen in Zeitungen eher selten vorzufinden.
Schreibschrift
Geschwungene Schriften mit persönlichem Touch u.a. auch Werbe- und Modeschriften.
Schriftschnitte
Die meisten Schriften gibt es in den Aufführungen: normal, fett und kursiv. Bei vielen sog. Grotesk Schriften gibt es darüber hinaus noch Sonderformen wie leicht, mager, halbfett, schmal, extrabreit etc.
Schriftgrößen
Die Maßeinheit für Schriftgrößen, der typografische Punkt (p) ist historisch bedingt durch den Bleisatz. 1 Punkt = 0,3759 mm; 1 mm = 2,66 Punkt.
Der Typograf, Schrift- bzw. DTP-Setzer verwendet zum Messen der Punktzahl ein sog. Typometer. Es ist zu vermeiden, innerhalb eines Dokumentes mehr als 3 Schriftgößen zu verwenden!
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offline gestalten
0 Kommentare Veröffentlicht von Oliver Wick Sa, 20. Januar 2007 in Grafik & Layout.Ein wesentliches Standbein von L_O_W ist die grafische Gestaltung von Broschüren, Plakaten, Flyern und Foldern, Heften und Geschäftsunterlagen, kurz von allem, was offline zur Verfügung steht, um Anliegen, Angebot, Ziel, Inhalt und Zweck zu kommunizieren.
Je einfacher diese optische Gestaltung ausfällt, desto besser und wirkungsvoller ist sie!
Unnötiges Verwirren des Auges des Betrachters ist dabei zu vermeiden.
Es ist wichtig, Schwerpunkte sind zu setzen.
(Quelle: SZ vom 20./21.01.2007)
Die wichtigsten Grundbegriffe und -regeln beim âofflineâ-Gestalten sind:
Layout
Unter einem Layout versteht man die Gestaltung und Anordnung von Text und Bild auf einer Seite. Je nach Aufgabenstellung kann das Layout unterschiedlich sein, doch typografische und grafische Grundregeln der Gestaltung sollten unbedingt beachtet werden, um ein Höchstmaß an Qualität zu garantieren.
Satzspiegel
Hier wird festgelegt, wie der Text auf der Seite angeordnet ist. Dies betrifft Angaben zu Rändern und Abständen, doppel- oder einseitiger Darstellung ebenso, wie Spaltenzahl und Seitennumerierung. Es ist wichtig, in einem umfangreicheren Dokument das Layout-Grundmuster beizubehalten, damit das Ergebnis nicht chaotisch wirkt, einen klaren Stil behält, sich das Auge des Betrachters zurecht findet und eine einheitliche Linie bzw. ein Corporate Design (CD, einheitliches Erscheinungsbild) eingehalten werden kann.
Gestaltung
Oft wird nicht bedacht, dass ein professionelles Layout sehr viel Sachverstand im Hinblick auf die Typografie benötigt. Denn neben der inhaltlichen Perfektion zeichnen vor allem Gestaltung und Präsentation die Qualität eines Produktes aus. Gestaltung qualitativ hochwertiger Produkte setzt ein großes Maß an Kreativität, eine Menge Ideen und Erfahrung voraus, um professionell aufzutreten. Entscheidende Faktoren, die zueinander immer im richtigen Verhältnis stehen müssen: Schriftgrad (also die Größe der Schrift), Zeilenlänge und Zeilenabstand.
Schrift
Jede Schrift hat einen ganz bestimmten, eigenen Charakter, der für sich selbst ’spricht’ und der zu dem Inhalt des Textes unbedingt passen sollte. Gleicher Text kann in unterschiedlicher Schrift komplett anders wirken und somit die wahrgenommene Aussage stark beeinflussen. Bei der großen Auswahl verschiedener Schriftarten, ist es manchmal hilfreich ein Schriftmuster zu sehen. Die richtige Schrift zu dem jeweiligen Produkt oder Text auszuwählen ist bei der heutigen Vielfalt nicht immer einfach, deshalb ist es wichtig, in der Typografie auf Professionalität zurück zugreifen und die Erfahrungen zu nutzen.
Umbruch
Ein noch so gut typografisches Konzept kann verdorben werden, ein noch so gut ausgeführter Satz kann vergebens sein, wenn der Umbruch nicht gut ausgeführt ist. Unbedingt zu vermeiden sind sogenannten âSchusterjungenâ (die letzte Zeile einer Seite, die gleichzeitig die erste eines neuen Absatzes ist) und âHurenkinderâ (die erste Zeile einer Seite, die gleichzeitig die letzte eines Absatzes ist).
Mut zur Lücke
Es ist wichtig ausreichend Luftraum zu lassen, damit Bild und Text richtig zur Geltung kommen. Kürzere Texte mit Luftraum werden viel eher beachtet und gelesen als âvollgestopfteâ Seiten. Viel âweißâ auf einer Seite stört oft den Auftraggeber, weil er Papier-Verschwendung bis hin zu âSeitenschindereiâ befürchtet, in Wahrheit jedoch geht es oft nur um die Lesbarkeit, um die Optik und den wirklich guten Eindruck der Seite.
Kontraste
Das Leben wäre langweilig ohne Kontraste. Auch die Gestaltungslehre lebt von Kontrasten. So z.B. der Hell-Dunkel-, der Material-, Textur-, Form-, Farb- und Rhythmuskontrast. Dabei ist zu beachten, dass die gestalterischen Anwendungsmöglichkeiten von Kontrasten nicht nur bei den Kontrastpolen (z.B. schwarz-weiß), sondern auch in deren Abstufungen liegen (z.B. den Grautönen).
Kästen und Unterlegungen
Die Typografie innerhalb der Kästen kann ruhig und neutral oder gespannt und aktiv gestaltet sein. Rasterunterlegungen sind nicht unproblematisch, da die Schrift an Schärfe verliert. Hervorhebungen werden beispielsweise angewandt in Zeitungsartikeln, Sach- und Schulbüchern, Newslettern, zur Hinterlegung von Grafiken etc.
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6 Gänge für die Gastro-Mannschaft
0 Kommentare Veröffentlicht von Oliver Wick Fr, 19. Januar 2007 in Essen & Trinken.Mit einem sechsgängigen Menue wurde an diesem Montag die Gastroleitung des Feierwerk verwöhnt! Nana Schmidl und Michael Schwarz, Patricia Reger und Andreas Erhart waren zu Gast im Hause Sadelerstr. 29 und Sylvie und ich zeigten einen Ausschnitt aus unserem Küchenrepertoire.
Nach dem Amuse-Gueule in Form von Kokos-Garnelen-Bällchen mit mildem Chili-Dip gab es als ersten Gang einen von Jamie Oliver inspirierten Salat:
Orangenfilets, Birne & Gorgonzola auf Castelfranco, Trevisana & Romanasalat mit Blutorangen-Balsamico-Vinaigrette. Dazu einen Jahrgangs-Riesling-Sekt von 2003 aus dem Hause Clemens Busch. Das Besondere an diesem Salat ist neben den farben- und geschmacksprächtigen Salat-Blättern aus dem Veneto die wunderbare Säure-Kombination des frisch gepressten Blutorangensaftes mit dem Balsamico-Essig.
Als zweiter Gang folgte Lotte Macchiato! Nein, kein Schreibfehler und auch kein Kaffee, sondern Seeteufel am Spieß, serviert auf einem Glas, welches, gefüllt mit leckerer Pilz-Creme-Suppe, würzigem Fischfond und einer Milchschaumhaube der Assoziation zum ähnlich klingenden italienischen Klassiker optisch durchaus gerecht wurde! Geschmacklich natürlich nicht vergleichbar, lag es sicherlich jedoch weit vorne in der Rangliste dieses Menues! Relativ einfach und superlecker – absolut gelungen! [Kein Selbstlob, weil auf Sylvie's Kochkünste beruhend].
Zum dritten Gang, den hausgemachten Artischocken-Ravioli in Salbeibutter, wurde dann der Rheigau-Riesling von 2005 des G. H. Mummschen Weingutes gereicht, der mit seiner milden, aber doch merklichen Säure und der leicht moussierenden Textur die wunderbare Kombination aus Butter und Salbei bestens unterstützte. Dazu die milde Pasta und die ganz leicht bittere Artischocke [das Bittere kommt vom Bitterstoff Cynarin], wunderbar!
Der vierte Gang: Schwarzer Tintenfisch-Risotto. Diesen lange erprobte Risotto mit frischen Calamari habe ich zum ersten Mal mit der Tintenfisch-Tinte gefärbt; und es ist schon erstaunlich, wie sehr doch das Auge mit ißt! Geschmacklich verändert die Tinte eingentlich gar nichts [sie schmeckt leicht salzig, aber ansonsten eher neutral], und doch schmeckte der Risotto anders, tendentiell leider nicht so gut, als ohne Tinte – offensichtlich sind wir es einfach nicht gewohnt, schwarz zu essen. Aber die Farbe begründete immerhin den Wechsel vom weißen zum roten Wein. Zum Einsatz kam ein Barolo D.O.C.G. aus 2002 vom Weingut Cantine Manfredi. Sehr lecker und bestens passend auch zum fünften Gang:
Langsam geschmorte Kalbshachse in Thymian-Weißwein-Sauce mit Zucchini & Tomaten. Hier haben uns Rose Gray und Ruth Rogers vom River CafĂ© in London mit ihrem neuen Kochbuch unterstützt und dazu beigetragen, dass das Fleisch wirklich vom Knochen fiel wunderbar zart, fein und würzig schmeckte. Obwohl die Hachse im Ganzen in Weißwein geschmort wurde, der ideale Begleiter zum Barolo.
Als sechsten Gang dann Panna Cotta mit gewürzten Orangen – ein Klassiker, der ideal mit dem zum Abschluss kredenzten Sauternes vom Chateau Lafon von 2004 harmonierte, noch das I-Tüpfelchen auf das rundum gelungene Menue setzte und den Espresso danach förmlich herbei sehnen ließ.
Ich denke, dass es auch für unsere "Gastroten" ein gelungener Montagabend war und freue mich schon auf eine Fortsetzung, auch wenn einige Zeit vergehen muß, weil gänzlich unanstrengend war’s dann doch nicht!
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Natürlich gibt’s Tausende; gute wie schlechte, mittelmäßige wie herausragende, bekannte wie unbekannte.
Hier nur eine kleine, aber wie ich meine feine Auswahl:
(sic! wie war das mit den Wortspielen – ich kann’s einfach nicht lassen!)
First of all: the Engländers! [Wer hat's erfunden?
]
Man hätte es ja vor einigen wenigen Jahren nicht für möglich gehalten:
Koch-Innovation, Lust an der Herstellung leckerer Gerichte auf der Grundlage einfacher Rezepte, ja, der Spaß am Arbeiten mit frischen und gesunden Produkten, kommen doch derzeit tatsächlich aus England.
Jamie Oliver, Nigel Slater und Nigella Lawson machen’s uns vor, ganz Deutschland macht’s nach!
Einer der ersten Nachmacher – was ich durchaus nicht abwertend meine – war Tim Mälzer. Mit seiner äußerst erfolgreichen daily cook show hat er nicht nur Jamie’s legendäre Sendung Oliver’s Twist für den deutschen Raum adaptiert, sondern auch Lust auf’s Kochen verbreitet und eine ganze Palette von Anregungen und Ideen unter’s Volk gebracht. Der Erfolg seiner Born To Cook – Bücher lag da natürlich auf der Hand!
Andererseits braucht’s natürlich nicht notwendigerweise die tägliche TV-Präsenz, um ein guter Koch zu sein – Logisch! Aber wenn mehr Leut’ es mitbekommen sollen, muss es natürlich auch veröffentlicht werden – das Talent mein ich jetzt! Wer seit Jahren sein Talent eigentlich nicht wirklich gut veröffentlicht, trotzdem aber a ganz a guada ist: Johann Lafer – Ja! Wer seine Sendung Himmel & Erd’ kennt, weiß wovon ich spreche, gell Johann – ja! Gute Vermarktung geht anders, aber kochen kann er – das stellt er mit seinen Rezepten regelmäßig unter Beweis – aber er beweist natürlich auch, dass ein guter Koch noch lange kein guter Redner, Schauspieler, Fernsehmoderator und Präsentator sein muss.
Umso besser ist’s natürlich, wenn einer beides kann, wie z.B. der Fonse: Alfons Schuhbeck. Der kann nicht nur kochen, der kann auch Fernsehen machen; und das auch, wenn er den Elmar Wepper mal nicht dabei hat.
Ganz anders der andere Al! Alfred Biolek kann nicht wirklich kochen und es ist doch besser, dass er kürzlich aufgehört hat, zumindest mit dem Kochen im Fernsehen! Stattdessen macht er jetzt Theater! Soweit ich weiß, kocht er da aber nicht! Ist vielleicht auch besser so!
Aber nochmal zurück zum Thema Vermarktung: da ist der Bio wirklich gut – seine Homepage sieht gut aus, seine Sendung lief immer prima, es gibt kaum mehr einen namhaften Promi, den er nicht in seiner Sendung hatte und so kann er mit Fug und Recht behaupten: Mir geht es gut! Na also!
Bevor ich jetzt aber noch weitere Köche nenne [vier sollte ich jedoch auf jeden Fall noch erwähnen: Sarah Wiener - die (vorwiegend) Mehlspeisenköchin (lecker!) bei Kerners Köche, sowie die Koch-Clowns Rainer Sass und Horst Lichter und schließlich Ralf Zacherl, die letzten beiden ebenfalls Stammgäste bei Kerner], ist es an der Zeit, sich die bisherigen mal genauer anzuschauen – die Links im Text führen hin! Guten Appetit!
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Guter und günstiger Start!
1 Kommentar Veröffentlicht von Oliver Wick Do, 4. Januar 2007 in Allgemein & Aktuell.Sind Sie gut rübergerutscht in 2007? Ob des momentanen Wetters mag man’s kaum glauben, dass der Jahreswechsel gerade vollzogen wurde und von Rutschen kann – zum Glück – auch nicht wirklich die Rede sein.
Haben Sie sich Neues vorgenommen für dieses Jahr? Soll alles besser werden als im letzten? Wollen Sie neu durchstarten?
Wie wär’s mit einem neuen Outfit für Ihre Geschäftsunterlagen?
Noch bis Fasching läuft bei L_O_W die Aktion: "Guter und günstiger Start!"
Auf alle Geschäftsunterlagen gewähre ich 20% Rabatt, sofern Sie sich bis Rosenmontag entscheiden! Ein Anruf genügt! Oder schicken Sie eine eMail,
ein Angebot geht umgehend an Sie raus!
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Falzen bedeutet ein "knicken" des Bedruckstoffes. Eine Falz wird auch "Bruch" genannt. Die einfachste Falzung ist die Ein-Bruch-Falzung, bei ihr wird das Blatt/Bogen einmal meist in der Mitte "geknickt" so das 4 Seiten entstehen. Um eine saubere Falz zu erhalten (d.h. daß das Papier nicht aufreist) ist es sinnvoll, schwerere oder gestrichene Papiere ab 100 g/qm vor dem Falzen zu rillen.
Die einzelnen Falzarten (durch Anklicken der Grafiken startet eine Animation der Falzung):
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L_O_W mit neuem Gesicht
0 Kommentare Veröffentlicht von Oliver Wick Di, 2. Januar 2007 in Allgemein & Aktuell.Hier entsteht die neue Internet-Präsenz von L_O_W!
Blog-Funktionalität, übersichtliche, einfach strukturierte Optik und zeitgemäßes Design sollen die Kennzeichen sein!
Ein erster Eindruck ist bereits zu sehen, nach und nach entsteht Weiteres! Die Blog-Funktionen sind bereits aktiv. Einige Fehler sind sicherlich noch vorhanden, diese sollten aber im Laufe der Zeit immer weniger werden und hoffentlich bald ganz verschwunden sein.
Für Anregungen, Ideen, Kritik und Lob bin ich natürlich jederzeit dankbar.
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